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Ausf├╝hrliche Tagesprogramme

Ausf├╝hrliche Reisebeschreibung Ostkreta II (minoisches Kreta)



Schon als Gymmnasiast hatte es mir die farbenfrohe und fr├Âhliche Welt

der Minoer angetan. Sp├Ąter kam ich in ihr versunkenes Reich auf den

Wegen der Natur, die ihr Ziegengott und seine lieben Tiere f├╝r uns

Menschen geschaffen hatte. Solche Pfade bringen Sie, am Berg oder

Meer, mit einer sch├Ânen alten Welt zusammen.H├Âhepunkt ist der Aufstieg

durch Zypressenw├Ąlder zum 2153m hohen Dikti und der Abstieg in die

Psychroh├Âhle dem minoischen H├Âhlenheiligtum. Den Palast von

Knossos verlassen wir auf Wanderwegen und begeben uns zum

"schlafenden Zeus"nach Archanes.Heute heisst er Jouchtas

und ist von schon von Heraklion aus zu erkennen: In alten Zeiten wurde

dieser Berg als Symbol f├╝r den schlafenden Vegetationsgott verehrt.

Von seinem Fusse zieht sich eine Landschaft aus Weinbergen und

Olivenhainen bis an das Asteroussiagebirge, das nach seiner

gr├╝nen Nordseite mit einer trockenen heissen S├╝dseite in die lybische See

f├Ąllt. Hier steht das Kloster des Kloster des hl. Nikitas wie eine

Oase direkt ├╝ber dem Meer. In der Nachbarschaft dieses Klosters

wachsen Palmenhaine, die schon zu minoischen Zeiten Verehrung

genossen.. Danach wird die K├╝ste in Richtung Osten wieder gr├╝ner. Das

gewaltige Diktimassiv in dessen Herzen die Lassithihochbene liegt,

l├Ąsst durch seine einst als heilig verehrten Quellen, einen G├╝rtel von

Blumen bis zur K├╝ste wachsen. Wie eng die religi├Âsen Vorstellungen

unserer Zeit noch mit denen der Minoer verwandt sind, ist

verbl├╝ffend. Weitere Berg- und Baumheiligt├╝mer s├Ąumen unseren Weg

in die Stille des Dikti (2153m) und der Hochebene (1300m) von Katharo

("Die Reine"). Minoische Gastfreundschaft bei Stella auf der

Alm Selakano und die Vorz├╝ge eines kleinen Badeortes, am Fusse einer

fr├╝hminoischen Siedlung am Ende des gr├╝nen Mirtostales geben sich die

Hand. Gerade im April finden wir eine unglaubliche Blumenpracht. In

den einsamen Schluchten haben die majest├Ątisch schwebenden G├Ąnsegeier

ihre Kolonie, die wir von unserem Piknikplatz gut beobachten konnten.

Stationen: Heraklion- Archanes-Tsoutsouros-Mirtos-Lassithi-Heraklion

 

1) Sa: Ankunft in Heraklion, je nach Ihrer pers├Ânlichen Ankunftszeit besteht die M├Âglichkeit am gemeinsamen Abendessen in einer Taverne teilzunehmen.Sonst treffen Sie den Wanderf├╝hrer am anderen Morgen am Fr├╝hst├╝cksbuffet. ├ť: Heraklion

2) So:. Nach unserem vormitt├Ąglichen Besuch von Knossos brechen wir nach Archanes auf, heute ein Weinort. Im St├Ądtchen liegen teilweise die Fundamente eines minoischen Palastes frei. Allerdings ist man sich nicht so richtig im klaren wie seine Bedeutung zum benachbarten Knossos einzusch├Ątzen ist. Aber dieses Problem existiert auch bei den Pal├Ąsten von Phaistos und Agia Triada, die auch nur ein paar km auseinander liegen. Rund um Archanes gibt es weitere sch├Âne Ausgrabungspl├Ątze.

Gehzeit ca 3 Std Anstieg ca 200m / ├ť 2+3: Archanes

3: )Mo Zuerst ein Schlenker ins ├Ârtliche Museum, das die Ausgrabungen des Minoischen F├╝rstenfriedhofes (Fourni) und des Tempels von Anemospilia im Detail zeigt. Dann geht es zum Jouchtas: im Profil erscheint er, von Archanes gesehen, als schlafender Zeus, sein Gipfel dient heute noch als Wallfahrtsst├Ątte und hoffentlich noch lange als R├╝ckzugsgebiet von Orchideen. An seinem Fusse liegt der Tempel von Anemospilia, wahrscheinlich eine wichtige Station bei der minoischen Gipfelwallfahrt. Als Fundort eines Menschenopfers erregte es zu seiner Zeit ein gewisses Aufsehen, das aber inzwischen nachgelassen hat, weil Menschenopfer keine durchg├Ąngige Bedeutung in den Kulten der Minoer hatte und eher als Ausnahme gewertet wird. Gehzeit ca 4,5 Std Anstieg ca 550 m

4.) Di: Am Vormittag : Im Gegen├╝ber der Ruinen des minoischen Palastes von Archanes liegt Fourni, das seit 2500 v.Chr. ca 1500 Jahre hindurch, die letzte Ruhest├Ątte f├╝rstlicher Familien war. Ein Kuppelgrab diente in seinem oberen Teil, der aus der Erde herausragte, durch Jahrhunderte einer Bauernfamilie als Ger├Ąteschuppen, bis der dammalige Mueumsdirektor von Iraklion aufmerksam wurde. In einer versteckten Seitenkammer fand er das unversehrte Grab einer jungen F├╝rstin. Am Nachmittag gelangen wir durchs Tal der Krebse an die S├╝dk├╝ste.Hier beginnt die wilde K├╝ste der w├╝stenartigen Asteroussiaberge, an dessen Ausl├Ąufern sich Tsoutsouros befindet. Gehzeit ca 4,5 Std / ├ť: 4-7: Tsoutsouros

5) Mi: Von dort gelangen wir zu der Klosteroase von Agios Nikitas. Sie ist direkt ├╝bers Meer gebaut. Ganz in der N├Ąhe stehen kleine Palmenhaine/ die noch nicht in jedem Reisef├╝hrer beschrieben sind. Gehzeit ca 4 Std / An- und Abstieg je 200m  

6) Do: K├╝stenwanderung nach Arvi, dessen gleichnamiges Kloster unter der einer scharf ausgeschnittenen Schlucht steht. Hier sehen Sie auch die kretischen Bananenfelder. Gehzeit ca 5 Std

7) Fr Ausflug ins Hinterland: wir ├╝bersteigen die Arvischlucht und besuchen das auf den H├╝geln gelegene Agios Vasilios und geniessen die Aussicht auf die endlosen Olivenhaine. Gehzeit ca 4 Std/ Anstieg ca 500m

8) Sa: Unser Schritte bringen uns auf eine Hochebene (Gr.: Omalos), des Diktimassivs, auf 1300 m. Direkt dar├╝ber befindet sich der Gipfel Afendis Christos (2100 m). Vielleicht treffen wir auf eine befreundete Sch├Ąferfamilie - dann k├Ânnen wir den w├╝rzigen Bergk├Ąse probieren. Der Abstieg f├╝hrt durch sch├Âne W├Ąlder an einer Tempelanlage vorbei, deren Quelle noch immer das Dorf Simi versorgt. Gehzeit ca 6 Std / Aufsteig ca 1000m ├ť:8-12 Mirthos).

9.) So :Ruhetag in am Strand von Mirthos, Zeit um mit frischem Fisch Bekanntschaft zu machen.

10) Mo: Vorbei an Mithous (Mythen) geht es durchs das Tal des Flusses Mirthos, aus dem rote Sandsteinkegel bis zu 150 m H├Âhe aufragen. Ausser Myrthen hoffen wir auf die ├╝brige, vielartige Pflanzenwelt, namentlich die Orchideen. Wir wandern zur Alm Selakano (900 m) ein h├╝geliges gr├╝nes Tal eingerahmt von den 1000 m dar├╝beraufragenden W├Ąnden der umgebenden Massive. Auf dem R├╝ckweg durchqueren wir ein Gewirr aus Schluchten, Felsen, Kermeseichen und Zypressen, bis wir nach Metaxochori gelangen. Gehzeit ca 5 Std / Anstieg ca 500m

11.) Di: Die Besteigung des Dikti (2156 m) ist Teil einer Rundwanderung. Bei 1800 m ist die Waldgrenze erreicht. Hier, an der letzten Sch├Ąferh├╝tte kann jeder f├╝r sich entscheiden, ob es hoch hinauf gehen soll oder zu verweilen, bis die Gipfelst├╝rmer wieder eingetroffen sind. Anschliessend kehren wir auf einem Panoramaweg ins Tal zur├╝ck.Das Gipfelerlebnis feiern wir in der urigen Taverne von Stella. Gehzeit 5,5 oder 7,5 Std Anstieg 900 oder 1200 m.

12) Mi: Die enge Sarakinoschlucht erfordert ein wenig Geschick und niedrigen Wasserstand, aber wenig Zeit, sodass man noch lang am Strand von Mirthos verweilen kann. Der Sonnenuntergang l├Ąsst sich von einem kleinen H├╝gel geniesen. Auf ihm befindet sich die Ausgrabungen einer 4000 Jahre alten minoischen Siedlung.: Gehzeit 2-3 Std

13) Do: Auf der Katharoebene haben wir schon einmal die kretische Schachblume entdecken k├Ânnen. Wir umlaufen den schneebedeckten Lazarus und steigen in die Lassithiebene ab. Gehzeit ca 6 std Anstieg ca 4oom / ├ť: Lassithi

 

 

 

14) Fr: Wir ├╝berqueren die Lassithihochebene und steigen zur Psychro H├Âhle auf. Bis in letzter Zeit war dies den Besuchern im Kerzenschein m├Âglich, wie vor tausenden von Jahren. Inzwischen ist dieses von elktrischem Licht abgel├Âst worden. Gehzeit ca 2-3 Std (├ť: Heraklion)

15) Abschied

 

 

InselWanderungen, Martin Frank, Freiburger Straße 57, 77749 Hofweier