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Herbstlandschaften Elsass und Vogesen



SA 1) Ankunft in Strassburg: Sie entledigen sich Ihres Gep├Ącks und wir bummeln durch das von der Ill umflossene alte Gerberviertel (Petite France). An der Rabenbr├╝cke, ein Steinwurf vom M├╝nster befindet sich das ÔÇ×Mus├ęe AlsaceÔÇť. In drei malerischen Fachwerkh├Ąusern ist eine grosse Sammlung els├Ąssischer Volkskunst untergebracht,  bei der es einem richtig warm ums Herz wird.

SO 2) Die Hohk├Ânigsburg l├Ąsst Platz f├╝r viele Anekdoten aus alter und neuer Geschichte. Von da wandern wir zu Naturdenkm├Ąlern aus verwitterten Felsen, die geheimnisvolle Namen tragen, weil sie Formen von Tieren und menschlichen Gestalten bilden. Diese Wanderung gibt uns erste Gelegenheit Schlettstadt (heute Selestat) zu besichtigen. Seine Fachwerkh├Ąuser werden von den T├╝rmen des Georgsm├╝nsters und der romanischen Kirche St. Fides ├╝berragt.

 MO 3) Auf einem H├Âhenweg blicken wir ├╝ber die Rheinebene. Die Feste Ortenberg geht auf eine Gr├╝ndung von Rudolf von Habsburg zur├╝ck (1265 n. Chr.). Der Felsen von Bernstein l├Ąsst an den sagenhaften Bernsteinhandel denken. Nachmittags ist ein Aufenthalt in Selestat (Schlettstadt) vorgesehen. Die sehr sch├Âne Altstadt und die humanistische Bibliothek laden ein, die Zeit wachzurufen, zu der die Lateinschule von Schlettstadt Wegbereiterin der Reformation und die Zierde des Humanismus Deutschlands war. Ihr Leiter Beatus Rhenanus war mit Erasmus von Rotterdam befreundet. Gern erz├Ąhle ich ├╝ber die damalige P├Ądagogik.

DI 4) Nach den Weinbergen von Blienschwiller, Nothalten und Itterswiller kommen wir in Kastanienw├Ąlder, wo wir jedes Mal eine t├╝chtige Portion Kastanien gesammelt und am Abend im Backofen ger├Âstet haben. Im Herbst w├Ąchst dort neben den h├╝bschen Fliegenpilzen so mancher Steinpilz, der aber ein ge├╝btes Auge braucht, um ihn in dem ├╝ppigen Bl├Ątterteppich zu erkennen. In Andlau kehren wir bei einem ├ľkowinzer der ersten Stunde zu einer Weinprobe ein.

 MI 5) Vom Hohwald ersteigen wir das Champs du Feu (Feuerfeld) mit einem Ausblick ├╝ber die gesamte Rheinebene, der an manchen Tagen bis zu den Alpen reicht. Unterwegs treffen wir auf den Wasserfall der Andlau und ein Hochmoor. Dann erfolgt ein aussichtsreicher  Abstieg ins Steintal. Dort wirkte der ber├╝hmte Pfarrer Oberlin, bei dem der Dichter Lenz und auch Friederike Brilon (ehem. Verlobte von W.Goethe) Zuflucht suchten: Friederike Brion vor den Wirren der Revolution, Lenz vor seinen eigenen geistigen Wirren, mit denen sich der Dichter B├╝chner in seinem Romanfragment ÔÇ×LenzÔÇť besch├Ąftigt hat. Im Oberlinmuseum sind  Zeit und Wirken eines Vorl├Ąufers moderner P├Ądagogik dargestellt.

 DO 6) Das von Weinbergen ums├Ąumte Andlau, am Fusse der Vogesen, beherbergt die Wallfahrtskirche St. Richardis. Die Kirche ist bis heute noch Zielort von Ehepaaren mit unerf├╝llten Kinderw├╝nschen . Die B├Ąrin als Wahrzeichen einer keltischer Fruchtbarkeitsg├Âttin gibt Auskunft, dass hierher schon in vorchristlicher Zeit gewallfahrtet wurde. Die Friese dieser Abteikirche sind ein wichtiges Denkmal romanischer Steinmetzarbeiten, die vor allem ├╝ber moralische Tugenden und Untugenden Auskunft geben. Von dort aus gelangen wir zum  Weinort Mittelbergheim. Mittelbergheim hat in den vergangenen Jahren die Auszeichnung ÔÇ×sch├Ânstes Dorf von FrankreichÔÇť gewonnen. In der Altstadt von Barr l├Ąsst sich ebenfalls herrlich schlendern und gucken. 

 

FR 7) Der Otilienberg: Eine "Wallfahrt" durch herbstliche Eichenw├Ąlder, entlang der aus 300.000 roten Quadern bestehenden Heidenmauer, die vielleicht schon  den heiligen Bezirk einer Megalithkultur umfasste und das gr├Âsste vorgeschichtliche Bauwerk n├Ârdlich der Alpen ist. Mit dieser Mauer verbunden sind Felsen wie Maennlestein und Wachstein. Auch das Feenplateau ist nicht weit mit seinen geheimnisvollen Mulden. Desweiteren liegen sowohl die sg. Grotte der Druiden und eine Reihe von Merowingergr├Ąbern auf unserem 10 km langen Weg den die Mauer in Form einer Acht bildet. In seiner Mitte liegt das Otilienkloster. Von seinen roten Sandsteinfelsen ├╝berblicken wir am sp├Ąten Nachmittag die Rheinebene und die aufsteigenden Nebel. Unterhalb des Otilienklosters befindet sich die ber├╝hmte, Augen heilende Quelle.

SA 8) Bevor Sie in Strasburg wieder Ihr Gep├Ąck in die Hand nehmen, k├Ânnen Sie noch um das M├╝nster schlendern oder verweilen.

InselWanderungen, Martin Frank, Freiburger Straße 57, 77749 Hofweier