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EURO

Seit ca 34-40 Jahren geben T├╝rkei und Griechenland 5% ihres Bruttosozialproduktes f├╝r Kriegswaffen aus (2009 Deutschland: 1,7%). Der R├╝ckgang des deutschen Bruttosozialproduktes um 5 % war nach einhelliger Meinung von Links bis Rechts eine nationale Katastrophe, weil die meisten Firmen den effektiven Umsatzr├╝ckgang von 20-30% zu bew├Ąltigen hatten. 

Warum 2010 ein Abgeordneter der SPD den Verkauf von Waffen, solange dieser nur an befreundete L├Ąnder geht, als unproblematisch bezeichnete ist mir daher unverst├Ąndlich. Weiterhin erschien mir das Verhalten der deutschen  Regierung und ihres Aussenministers Westerwelle beim Staatsbesuch in Athen Februar 2010 noch unverst├Ąndlicher. Obwohl in allen Zeitungen stand, dass der griechische Staat de facto pleite war, wollte er Kriegsflugzeuge (f├╝r wieviel Milliarden?) verkaufen.* . Es scheint also, dass nur f├╝r den deuschen Steuerzahler (die befreundetetn Staaten ausser Acht gelassen) ein Problem besteht: F├╝r schw├Ąchelnde Kredite deutscher Banken aufzukommen, bei denen Griechenland und die T├╝rkei mit irrwitzigen Summen in den B├╝chern stehen. Aus dem Kreis der Privatbanken hat seit Jahr und Tag keine mehr Steuern an den deutschen Staat entrichtet, womit sich der Kreis des deutschen Steuerzahlers sowie der deutschen Volkswirtschaft dem Kreis der griechischen und t├╝rkischen anschliesst, als vereinigtes Elend von Europa.  

* Der franz├Âsische Kollege bot im gleichen Zeitraum Kriegsschiffe an, K├Ąufe die nur mit dem Rettungspaket zu finanzieren waren.

In einer Meldung von t-online im Jahr 2014 war zu lesen, dass 80% der griechischen Schulden aus der Anschaffung von Waffen und ihren Folgekosten wie der v├Âllig ├╝berdimensinierten griechischen Armee stammen. Leider ist niemand bereit ├╝ber diesen Irrsinn zu diskutieren. Wenn Deutschland sich eine solche Armee halten w├╝rde, w├Ąre diese 1,25 Mio Mann stark. Weder von der Troika weder den Altparteien, weder den Kirchenf├╝rsten noch von den neuen politischen Heilsbringern sind ernsthafte Vorschl├Ąge gemacht worden, diesen in Griechenland betriebenen Irrsinn zu beschneiden. Es wird auch nicht diskutiert wozu Griechenland eine solche Armee braucht und welche Alternativen in Form von politischen L├Âsungen zu suchen w├Ąren. 

 

Verlierer des EURO



Die Emp├Ârung ├╝ber "die Griechen" ist gross. Mindestens ein Drittel aller Griechen waren jedoch schon vor der Krise Verlierer der EU Massnahmen und des Euro, wie ein Drittel aller Deutschen auch. Die "moderne Politik" sonnt sich seit langem in 2/3 Mehrheiten, weil bei einem Verh├Ąltnis Zwei gegen Einen das Gewinnen dauerhafter Mehrheiten einfacher ist. F├╝r das letzte  Drittel sieht es seit der  Einf├╝hrung des Euro besonders tr├╝be aus. In Deutschland sind die Preise bei gebliebenen oder gesunkenen Einkommen auf das Doppelte gestiegen (ich rede hier von Mieten und Kartoffeln und nicht vom Warenkorb der durch unsoziale Billigimporte gesch├Ânt wurde). F├╝r das griechische "arme Drittel" hatten sich die Preise seitdem verdreifacht!

Zumindest das "arme Drittel" der "Griechen hatte keinen Zugang zu den Parteien, die unter den Augen der EG die Subventionen streng nach Parteizugeh├Ârigkeit und Parteihierarchie verteilt haben. Der andere Weg, die Bestechung war so teuer, dass viele die Anpruch auf EU Subventionen h├Ątten, darauf verzichten k├Ânnen.  Mi├čst├Ąnde, so wird bei jeder Diskussion ├╝ber die EU behauptet, seien "erst jetzt" bekannt. Wenn demn├Ąchst die Pleite-Ukraine in die EU aufgenommen wird, waren Pleite und ahnbare Folgekosten nur uns, den Zeitungslesern bekannt. Politiker wissen sich durch gezielte Unkenntnis vor Strafe zu sch├╝tzen. Das k├Âstlichste wurde uns mit dem Beitritt von Bulgarien geboten. Dass der bulgarische Geheimdienst bis zum Beitritt in die EU sich durch Falschgeld und Drogengesch├Ąfte finanzierte war unseren Politikern unbekannt. Und v├Âllig unbekannt war, dass geklaute Luxuslimousinen bis 1 Jahr vor EU- Beitritt nicht nach Deutschland zur├╝ckgegeben werden konnten, weil bulgarische Richter und Staatsanw├Ąlte damit spazieren fuhren.      

Der Hauptgrund der griechischen Misere liegt nach meiner Ansicht in den v├Âllig ├╝berzogenen Investitionen von Kriegswaffen. Griechenland gibt seit Jahr und Tag, ohne dass unsere Politiker das geringste davon wissen, mehr als 3 mal so viel Geld f├╝r Kriegswaffen aus wie Deutschland (im Verh├Ąltnis zum Bruttosozialprodukt). F├╝r Deutschland, den 3.gr├Âssten Waffenexporteur der Welt oder die Reichen Deutschlands, die sich dabei eine goldene Nase verdienen, ein blendendes Gesch├Ąft mit Schulden, f├╝r die der deutsche Staat haftet. Die Rechnung f├╝r diesen Wahnsinn zahlen arme Deutsche und arme Griechen per Abbau von Arbeitspl├Ątzen und Sozialleistungen. Weil die Schulden aus schlechten Gesch├Ąften den armen Steuerzahlern sp├Ątestens durch Inflation und Staatsbankrott aufgebrummt werden, sind eines Tages auch die Mittelschichten, das zweite Drittel die Betrogenen.  Die nach meiner Ansicht v├Âllig bescheuerten olympischen Spiele waren da nur das I-T├╝pfelchen. Weil Deutschland Israel f├╝r Kriegssch├Ądigung per verschenkte Kriegswaffen entsch├Ądigt (z.B. U-boote mit denen man Atomwaffen verschiessen kann), sind griechische Politiker der Meinung auch Anspruch auf dererlei sch├Ądigende Entsch├Ądigung zu haben. Nun m├Âchte ich nicht behaupten, dass wir die "Griechen" von ihren Mafiosi, v├Âllig verr├╝ckten Politikern und sonstigen Zopftr├Ągern erl├Âsen k├Ânnen. Aber solange unsere Politik den Erhalt von Bananenrepublik ├Ąhnlichen Verh├Ąltnissen betrieb und betreibt, auch wenn sie in Europa liegen,  k├Ânnen wir auch nicht erwarten, dass sich jemals etwas ├Ąndert. 

 

 

  

     

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