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 - Busfahrt nach Chania
Wir treffen uns am ersten Abend auf Kreta in einer guten Taverne, wo Sie Bekanntschaft mit gutem griechischem Essen machen können. Falls Sie früh ankommen (hier ist noch nie jemand zu früh angekommen): Hier lässt sichs leben! Warum nicht mal einen Tag durch die verwinkelte Altstadt oder an den langen Promenaden des venezianischen Hafens schlendern, den quirligen Volksmarkt am Samstag oder das archäologische Museum besuchen, das in den Arkaden einer ehemaligen Kirche untergebracht ist. Dort finden Sie einige Stücke minoischer, archaischer, sowie römischer Herkunft die aus den Gebieten stammen, die wir im Westen von Kreta durchwandern werden. Was Sie sonst noch im schönen Chania tun können, finden Sie in Ihren Reiseunterlagen. (Übernachtung: Chania l.+14. Tag).
 - Ambelos-Leuchtturm
Falls es das Wetter erlaubt fahren wir mit dem Küstenschiff von Chora Sfakion im Süden von Kreta nach Gavdos (3Std), wo wir im Hafenort Karawe aussteigen. Unsere ersten Schritte nach der Landung lenken wir zum Strand von Korfos, wo wir bei Jorgos, dem Fischer wohnen. Bei unseren Frühstücksrunden der folgenden Tage geniessen wir den Blick auf den Strand und Kreta in der aufgehenden Morgensonne. Nachmittags schauen wir in Sarakiniko vorbei. In den 30 er Jahren des vergangenen Jahrhunderts lebten dort exilierte Kommunisten am Strand. Ihr Wasser schöpften Sie aus Brackwasserbrunnen und bewirtschafteten kleine Gemüsegärten. Zumindest die erste Zeit hätten sie sich nicht vorstellen können, dass 50 Jahre später Blumenkinder hier aus freien Stücken hier leben würden. Auch wenn die Hippies inzwischen von Sarakiniko fortgezogen sind, haben manche der Strandkafenions noch den Stil der 80 er Jahre. Gesamte Wanderzeit 4 Std Auf- und Abstieg je 250m Teilwanderung Korfos 45 Min
 - Suedlichster Aussichtspunkt Europas
Morgens wandern wir zur Tripiti dem südlichsten Strand Europas. Dort befindet sich noch das Leuchtfeuer für die Schiffe. Kurz vor dem Strand begrüsst uns ein Feuchtgebiet , das von durchreisenden Zugvögeln als Futterquelle dient.. In der Trockenzeit verwandelt sich der Sumpf in eine Salzwiese, an dessen Rand die Thymianweide blüht. Später steigen wir nach Vatiana auf, dem südlichsten Dorf Europas. Im Volkskundemuseum kocht „Papa Stefani schon mal einen griechischen Kaffee für seine Besucher. Gerne übersetzte ich , wenn Papa Stefani von den Lebensumständen auf Gavdos in den alten Zeiten erzählt: Früher wurde nach Kreta gerudert und gesegelt. Reine Wanderzeit 4 Std Anstieg ca 400 Abstieg 400 m/ Teilwanderung nur Tripiti 2,5 Std Auf- und Abstieg 200m
 - Blick von der Klippe Aspes
Bis nach Kreta wird der wieder errichtete Leuchtturm nachts sein Licht aufblitzen lassen. Vom Turm aus erreichen wir die atemberaubenden Aussichtspunkte auf den Kreidefelsen der Aspesklippe. Hier stürzt sie sich aus über 300 m ins Meer, mit Zielrichtung auf Gavdopoula. Die kleine Nachbarinsel, die nach den Plänen für einen Containerhafen eingeebnet werden sollte, hat ihren Platz als geschütztes Biotop im Rahmen von Natura 2000 gefunden, zu dem auch Gavdos gehört.. Anschliessend steigen wir durch das Erosionstal Potamos zum gleichnamigen Strand ab. Zum Thema Erosion lässt sich hier manches sagen und zeigen. Von hier aus gelangen wir mit Blick aufs Meer und bewirtschaftete Felder nach Kastri, das Anschluss an die Moderne durch ein Sonnenkraftwerk gefunden hat. Vielleicht begegnen wir unterwegs dem Biobauern von Gavdos, dessen Thymianhonig begeisterten Zuspruch findet. Wanderzeit ca 5 Std Auf und Abstieg je 400m /
 - nach Agios Joannis
Von der Inselhauptstadt Kastri wandern wir durch einen Kiefernwald nach Ambelos, wo es nur noch 2 bewohnte Häuser gibt. Von dort geht es mit Blick aufs Meer nach Agios Joannis bis wir auf dem Burgberg sind. Mehr als die noch gut sichtbare Eingangspforte, viele Scherben und eine kleine Kapelle sind nicht geblieben. Unterhalb befinden sich in den Dünen ausgedehnte Bestände von Meereszypressen. In deren Schatten haben die Nachfahren der Hippies ihre fantasievollen Ferienwohnungen eingerichtet und mit Strandgut dekoriert. Das Strandcafe mit kleinem Supermarkt in der Nähe war im Mai 2007 allerdings erst in den Vorbereitungen für den kommenden Sommer. Die nette Wirtin liess es sich nicht nehmen ihren ersten Gästen eine Runde aus zu geben. Dazu hüpfte gut sichtbar ein Delfin auf den Wellen. Reine Wanderzeit ca 5 Std. Auf- und Abstieg ca 500m /Teilstrecke 4Std Auf- und Abstieg ca 400m
 - Frühstück bei Jorgos
Den Vormittag nutzen wir zu einer Wanderung durch eine kleine Schlucht nach Sarakiniko. Unterwegs begegnen uns die Hinweistafel auf die Aktivität der kretischen Universität. Später stehen wir vor der Nachbildung eines antiken Theaters, in dem Sie die seit alters her berühmte Akustik ausprobieren können. Hier findet jeden Sommer ein kleines Festival statt. Der Strand bietet uns noch eine Bademöglichkeit bis uns der Linienbus von Gavdos abholt. Am Nachmittag überqueren wir mit Blick auf die gewaltigen Gebirge von Kreta die lybische See nach Paleochora. In dem Küstenstädtchen verbringen wir 2 Nächte. Auf- und Abstieg ca 200m /Gehzeit ca 3Std / Ü: 5+6 Paleochora
 - Bucht bei Elafonisi - Meereswacholder
Sanddünen der flach vor der Küste von Kreta liegenden Insel Elafonisi können wir leicht erreichen, indem wir das Meer durchwaten. Eine halbe Stunde nur sind es bis zu dem einsamen kleinen Wald aus Meereswacholder, der bevorzugt an sandigen Westküsten griechischer Inseln wächst. Von da aus wandern wir bis zu einer Kapelle, in deren Umgebung sich eine Quelle und eine verlassene mittelalterliche Siedlung befindet. Vielleicht war hier ein Ableger der Stadt Vienna. Im Hafen von Vienna, liegen Säulen auf denen Sie sich nach dem Baden sonnen können. Wahrscheinlich sind sie damals beim Verladen ins Wasser gefallen und mit den ansteigenden Landmassen, die Kreta im Laufe der letzten Jahrtausende um mehrere Meter gehoben haben, aufs Trockene gelangt. Dieses Schicksal hat viele Häfen an der Südküste ereilt. Es gibt im Hinblick auf die Erforschung der Südküste von Kreta noch viele Details zu erörtern. Wanderzeit ca 4 Std Auf- und Abstieg je 250 m individuelle Zusatzwanderung ab Kap Krios bis Paleochora 2 Std.
 - ich glaub, ich seh eine Ziege

Tag 8 (Sa) Küstenwanderung nach Sougia und das Orchideental von Lissos An der Küste entlang Richtung Sougia schlängelt der Ziegenpfad durch die felsige Küste die von kleinen Kieselbuchten aufgelockert wird. Auf der einer Hochebene angelangt baut geht der Blick zuerst auf die mächtige Bergkette der Weissen Berge. Langsam neigt sich der rotlehmige mit vielen Felsen durchsetzte Weg abwärts. Im zeitigen Frühjahr habe ich hier, neben Orchideen, die Schachblume von Kreta gefunden. Dann erscheint der das tiefeingeschnittene Tal von Lissos. Noch immer fliesst die Quelle aus dem Apollon-Asklepionheiligtum. 2 Kirchen und eine römische Totenstadt können auch besichtigt werden. Sonnen und Baden nicht zu vergessen. Am späten Nachmittag führt uns eine kleine aber schöne Schlucht nach Sougia. (Ü: 7+8. Tag Sougia/Moni) Wanderzeit ca 6 bis Sougia Auf- und Abstieg je 400 m individuelle Fahrt mit dem Küstenschiff bis Sougia möglich. Individuelle Wanderung ab Sougia nach Lissos hin und zurück ca 3 Std Std Auf- und Abstieg je 150 m
 - Panagia-Moni

Möglichkeit sich die über Kreta hinaus bekannte Nikolas-Kirche (Wandmalerei von Damaskinos) in Moni an zuschauen oder am Strand von Sougia zu faulenzen.
 - Morgenmilch
die den Hymnos für „Alexis Sorbas“ sangen Von Agia Irini erreichen wir die grossen Waldgebiete um den Omalos, ebenso Schauplatz der Omalos Vendetta. Auf dem Omalos kann man ausser auf den Kallergigipfel zum "Omalos-Schlund" spazieren, einer Höhle durch die das Schmelzwasser im Frühjahr abfliesst. Im einfachen Kafenion von Manolis erzähle ich gern was es mit den wilden Zeiten auf sich hatte. Um keine Befürchtungen aufkommen zu lassen, die Blutrache betraf nur die einheimischen Kreter untereinander. Die Fremden auf Kreta standen unter dem Schutz des Gastrechts. Über der Ebene erhebt sich eindrucksvoll der Gingilos, wo der Bezirk Selinou endet und die Sfakia (Land der Schluchten beginnt). Wanderzeit ca 3,5 Std Anstieg ca 700m /Ü: Omalos
 - Samariaschlucht Steinbockgeiss (Wildziege) mit Kitz

Die berühmte Samariaschlucht von Kreta werden wir in aller Ruhe geniessen können, ohne vielen Touristen zu begegnen. Auch wenn ich die Samariaschlucht mehr als 50 mal durchwandert habe: Aufmerksamen und geduldigen Besuchern begegnen mit einem Quantum Glück die Kuckucksorchidee, der kretische Stendelwurz, der kretische Steinbock (Wildziege) von den einheimischen Kri Kri genannt. An der Kapelle von Agios Nikolaos befinden sich mächtige alte Zypressen, die vom Altertum bis vor 300 Jahren ein Wahrzeichen für Kreta waren. Gern gebe hier zu schon länger bekannten Forschungen über die Wälder Kretas Auskunft. Die gängige Reiseliteratur bedient trotz besseren Wissens so gut wie immer die gängigen Vorurteile über böse Ziegen. Leider steht diese Bastion nicht allein. Namhafte Archäologen haben seit 100 Jahren Probleme Fotos über farbige Säulen zu publizieren. Die Verlage sagen der Leser will sie weiss und damit basta. In der Mitte und 3 km. Vor dem Meer können wir die alten Dörfer von Samaria und Agia Roumeli im Kontrast zur "Küstenarchitektur" betrachten. Wanderzeit ca 5-6 Std Abstieg ca 1200m
 - Von Agia Roumeli nach Finika
An der Küste ist unser erster Halt an der byzantinischen Kapelle von Agios Pavlos. Quellen sprudeln dort kurz vor der Brandung direkt ins Meer. Am Ausgang der Aradenaschlucht liegt die Marmorbucht, wo wir baden und pikniken. Anschliessend wandern wir über den steilen Küstenpfad nach Finika (Palme ) das im Wahrzeichen dieses Baumes steht. Unter der Terrasse unseres Hotels plätschert das Meer. Die Halbinsel die Finika von Loutro trennt ist mit Ruinen und Scherben übersät. Hier war im Altertum ein wichtiger Hafen von Kreta nach Afrika. In 600m Höhe über dieser Landzunge befand sich die Oberstadt das antike Anopolis, von dem noch Kyklopenmauern künden. Wanderzeit ca 5 Std Auf- und Abstieg je 200m /(Ü: 12-13:Finica)
 - Aradenaschlucht
Von dem Hirtenpfad, eine Stunde vor dem heutigen Anopolis, biegt der Weg hinter dem Bergdorf Livaniana zur Aradena Schlucht ab. An ihrem Ausgang finden wir die Marmorbucht wieder. Das kleine Cafe über der Bucht ist sehr beliebt bei Wandergruppen und Individualisten auf Kreta. Ein Künstler hat hier umfangreiches Foto- und Bildmaterial ausgelegt. Am späten Nachmittag bietet sich die Gelegenheit über Loutro nach Chora Sfakion zu wandern und mit dem Schiff zurück zu fahren. Der Pfad läuft direkt über dem Meer zur Süsswasserbucht (Glika Nera) und endet, in Chora Sfakion. Der letzte Teil dieses Pfades wurde direkt in die Felsen eingehauen! Wanderzeit ca 6 Std Anstieg ca 400m Teilstrecke bis Finikas 4 Std
 - Blick auf Livaniana ueber Finika
In aller Frühe geht es im Bus über 1000 m Höhe über der Imbros Schlucht nach Chania, das bis 1972 auch Hauptstadt von Kreta war. Es bleibt genügend Zeit um Chania zu geniessen/ Einkäufe etc., zu erledigen oder den nahen Badestrand von Chania aufzusuchen Abends feiern wir Abschied.(Ü: Chania)
 - Blick auf Lefka Ori aus dem Bus
Auf bald in…, .zu einem kleinen Wiedersehen (Verabreden am Abschiedsabend nicht vergessen). Weitere Info:: Kommentar zu dieser Reise (noch nicht fertig)– lesen Sie den Kommentar zu Gavdos PUR oder das ausführliche Tagesprogramm zu Gavos PUR
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